Das Lied von der Angst in der Nacht

1: Nachts pfeift der Wind um’s Haus.
Er heult und tobt sich aus. An Fensterscheiben rüttelt er.
Es klopft und klappert immer mehr.
Ich liege wach und eigentlich fürcht ich mich. 

 
2: Es knackt und zischt und scharrt.
Es knistert, schlägt und knarrt.
Es zuckt ein Blitz mit hellem Licht. Ein Donner rollt, ein Ast zerbricht.
Ich liege wach und eigentlich fürcht’ich mich.

3: Ein warmer Regen fällt.
Zu Wasser wird die Welt. Der Regen prasselt auf das Dach und rauscht und plätschert wie ein Bach.
Ich liege wach und eigentlich fürcht‘ ich mich.
4.Vor Angst hab‘ ich heut‘ Nacht kein Auge zugemacht.
Die Kirchturmuhr schlägt gerade vier, komm, kuschel dich ins Bett zu mir mit deinem Teddybär, dann fürcht‘ ich mich nicht mehr.
Das Lied stammt aus: Schau es leuchten Sterne von ars edition, leider vergriffen. Text und Musik von Klaus W. Hoffmann.

Mann war ich damals stolz, dass ich alles auswendig konnte und ich mich erinnere…

Quellenverweis:

Text und Noten aus „Schaue es leuchten Sterne“. Alte und neue Schlaflieder für Kinder. Erschienen © 1987 ars edition (ISBN 3-7607-7615-9). Die Schlaflieder in diesem Liederbuch wurden von Wolfgang Frickenhaus zusammgestellt.

Klaus W. Hoffmann

 

 

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