Administration von Netzwerklandschaften


Administration von Netzwerklandschaften
Administration von Netzwerklandschaften

Serverschrank für mittlere Praxis.

Auf der Rückseite erstaunen mich immer wieder die vielen Ventilatoren die sich da munter drehen. (Ein Server bringt es leicht auf 4-8 Lüfter).
Das Kühlaggregat dreht sich
auch fleißig mit und bläst dir ständig arktische Luft mitten in das Gesicht.

Administration kleinerer bis mittlerer Netzwerklandschaften.
Client/Server Microsoft.
Medavis RIS und DICOM-PACS.
In diesem Serverschrank befinden sich zwei USV (unabhängige Stromversorgung), ein Dicom-Raid mit 20 TB, ein Kommunikation-Server für das Medavis RIS, ein Remote-Client externe Praxis, eine Fortinet-Firewall, ein Modem-Faxgerät, ein PACS-Server, ein Dicom-Raid mit 5 TB, ein Intranetserver, ein Medavis Server, ein Backupstreamer, ein USB-Backup Rechner und ein Router in ein zweites Netzwerk. Jetzt kommen noch ein Netzwerk-Switch und ein Patchfeld hinzu,und Kleinkram hie und da. An der Wand noch das UnityMedia-Modem mit 2 Tunnelzugängen. Ja und dann sind da viele Kabel. Das Patchfeld: Jede Buchse endet irgendwo in einer Wand-Netzwerk-Dose. Jeder Schrank bekommt um im Kabelsalat zurecht zu kommen eine Bezeichnung, genauso wie jede Patchdose, diese Bezeichnung findet sich auch auf der entsprechenden Wandnetzerkdose. Was man hier nicht sieht, ist das Kühlgebläse an der hinteren Wand, um dem Raum zwischen 20° bis 24° zu halten.
In 12 Jahren fiel dreimal das Kühlaggregat aus, einmal zerstörten die Wurzeln eines Baumes das Stromkabel der Klinik und einmal ein Bagger.
Ein gewaltiger Lärmpegel, wird ein Server gestartet, fährt er zuerst einen Lüftertest, das geht dann ab, wie auf einem Flughafen, ist alles in Ordnung, dann beruhigt er sich wieder und bläst monoton sein Brauselied.
Es gibt auch noch schrille Töne, die sogar durch die metallene Brandschutztür dringen. Dies sind, der Ausfall einer RAID-Platte oder eine USV-Batterie ist verreckt. Das gleiche, wenn Server überwärmen, dann fangen sie auch an durchdringend zu Trillern.
Da war was los, besonders die Hilfs-Konstruktionen, um den Server-Raum zu kühlen hatten schon etwas surreales, denn aus Feuerschutzgründen war nix mit Durchlüften. Ja und die Internetanbindung, es ist erstaunlich wie oft Bauarbeiter dieses Kabel finden und kaputt machen.
 

Administration von Netzwerklandschaften

Vernetzung haucht der Netzwerklandschaft Leben ein

Die Verwaltung dieser Landschaft erfolgt über die Netzwerkeinstellungen, jedes Gerät, dass mit dem Serverschrank verbunden ist, benötigt eine eindeutige Client-Adresse, es muss klar gestellt sein, was diese Client-Adresse darf, und wen sie noch von den Client-Teilnehmern und der Servern sehen darf. Dies geschieht über die Firewall und den Domämencontroller. Wird hier in der Konfiguration gemurkst, kann das ganze Netzwerk abstürzen. Also gut geplant und durchgehirnt ist besser als ein Schnellschuss ad hoc. Vernetzt du dich noch mit anderen Netzwerken, muss dies auch eingeplant werden, denn hat nur eine auswärtige Netzwerkverbindung (VPN), die gleiche Adresse wie irgendwo im deinem Netzwerk, dann wird es schwierig und du musst tiefer in die Firewall greifen.
Beruflich finde ich immer schon bestehende Netzwerklandschaften vor, hier heißt es erst einmal einarbeiten, egal ob dokumentiert oder historisch gewachsen, ohne diese Analyse ist es unmöglich verantwortungsvoll in ein fremdes Netzwerk einzusteigen.
 

 
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